Kids-WingTsun München

Der sicherer Schulweg

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Liebe Kinder,

glücklicherweise geht auf dem Schulweg meistens alles gut. Doch manchmal passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hat. Es kommt zu einer nicht alltäglichen Situation, mit der ihr als Kinder und selbst Erwachsene überfordert seid.

Die Überforderung kommt dabei nicht einmal daher, dass die Situation an sich so schwierig ist, sondern daher, dass sie – glücklicherweise – nur selten vorkommt und daher nicht eingeübt ist. Aber der sichere Weg von und zur Schule muss kein Zufall sein …

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Liebe Kinder, kennt ihr das? 

Ihr kommt in eine ungewohnte Situation und wisst in dem Moment gar nicht, was ihr sagen oder tun sollt? Es fällt euch einfach nichts ein! Später dann, wenn diese Situation längst vorbei ist, fallen euch 1000 Möglichkeiten ein, was ihr hättet sagen oder tun können. Das ist ganz normal und wird immer wieder passieren.

In solchen Situationen kommen wir nur auf Dinge, die wir sagen oder tun können, die wir vorher gut und oft eingeübt haben. Deshalb übt ihr in unserem Kids-WingTsun-Unterricht ganz oft Worte, Sätze und auch Handlungen immer wieder von vorn.

Jetzt aber erst einmal ganz viel Spaß bei den 10 Tipps für einen sicheren Schulweg!
Einfach das Foto  auf der rechten Seite zusammen mit Euren Eltern anklicken! 

1. Tipp: Gemeinsam den Schulweg abgehen

Der kürzeste Weg muss nicht der sicherste sein. Kinder sollten Wege mit vielen Passanten nutzen, die sie im Notfall ansprechen können.

Gehen Sie den Weg mit Ihrem Kind gemeinsam ab, zeigen Sie ihm Orte, beispielsweise Geschäfte, wo Ihr Kind im Notfall immer jemanden ansprechen kann. Ihrem Kind muss klar sein: Ich darf diesen Weg nie verlassen und muss zügig nach Hause gehen.

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2. Tipp: Gruppen bilden

Sprechen Sie sich mit anderen Eltern ab, damit kein Kind den Schulweg alleine gehen muss.

Wichtig: Alle Eltern müssen dies mit ihren Kindern besprechen und ihnen klar machen, dass die Gruppe nie jemanden zurück lässt.

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3. Tipp: Geheim? nein! – keine Geheimnisse

Kinder lieben Geheimnisse. Genau das versuchen Täter auszunutzen.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keine Geheimnisse gibt, die Mama und Papa nicht wissen dürfen, egal was ein anderer Erwachsener sag.

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4. Tipp: Distanz einhalten

Üben Sie mit Ihrem Kind Rollenspiele, idealerweise mit einem anderen Erwachsenen, der Ihr Kind beispielsweise in ein Gespräch verwickeln möchte oder versucht, es ins Auto zu locken.

Fragt ein Erwachsener nach dem Weg, muss Ihr Kind weitergehen und darf nur eine Antwort geben: „Ich bin ein Kind, fragen Sie einen Erwachsenen!“

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5. Tipp: Name auf Schulranzen vermeiden

Schreiben Sie den Namen und die Adresse Ihres Kindes niemals von außen auf den Schulranzen, sondern bringen Sie innen ein Schild an.

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6. Tipp: Codeword vereinbaren

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind ein Codewort, für den Fall, dass Sie es nicht wie besprochen von einem Treffpunkt abholen können. Egal ob Arbeitskollege oder Nachbar – nur wenn die Person das richtige Codewort nennt, steigt Ihr Kind zu ihr ins Auto.

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7. Tipp: Schreien üben!

Sagen Sie Ihrem Kind nicht nur, dass es im Notfall um Hilfe schreien soll, üben Sie es auch gemeinsam.

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8. Tipp: Passanten einbinden

Üben Sie mit Ihrem Kind und einigen Bekannten, wie man gezielt Passanten um Hilfe bittet. Ihr Kind muss lernen, Einzelpersonen gezielt anzusprechen: „Sie dort in der roten Jacke, bitte helfen Sie mir. Dieser Mann verfolgt mich, ich habe Angst …

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9. Tipp: Rechte und Regeln erklären

Erklären Sie Ihrem Kind, was andere Erwachsene dürfen und was nicht. Besonders bei bekannten Personen, wie beispielsweise Nachbarn, sind viele Kinder zu vertrauensvoll.

Stellen Sie klare Regeln für Ihr Kind auf, von denen es keine Ausnahmen gibt und üben Sie jede Regel als Rollenspiel.

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10. Holen Sie sich Unterstützung

Eltern müssen Regeln für Ihre Kinder aufstellen. Diese persönlich mit den Kleinen zu üben ist oft schwer,denn Mama und Papa sind eben keine Fremden. Bitten Sie daher einen Bekannten, den Ihr Kind nicht kennt, bei einem Rollenspiel mitzuwirken oder wenden Sie sich an uns. 

Goldene Regel bei allen Rollenspielen: Die Kinder müssen immer wissen, dass es sich um ein Spiel handelt und dürfen dabei nie Angst bekommen.

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